Augenhaus HagenGemeinschaftspraxis für Augenheilkunde
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Fragen & Antworten
In dieser Rubrik möchten wir oft gestellte Fragen beantworten.
Meine Mutter hat den Grünen Star. Soll ich mich auch dahingehend untersuchen lassen?Die Erkrankung des erhöhten Augeninnendruckes wird auch als Grüner Star bezeichnet. Mit dem Älterwerden steigt das Risiko einer Augeninnendruckerhöhung. Deshalb raten die Augenärzte zu einer regelmäßigen Vorsorgekontrolle ab dem 40. Lebensjahr. Diabetespatienten, kurzsichtige Personen und Patienten mit erkrankten Familienangehörigen haben ein besonders hohes Risko für das Auftreten des Grünen Stars. In diesen Fällen ist zur Vorsorgeuntersuchung besonders zu raten.
Wie erkennt mein Augenarzt ob ich an einem Grünen Star leide?Da der Grüne Star erst im Spätstadium durch Gesichtsfeldausfälle von Patienten selbst bemerkt wird, empfehlen wir Augenärzte eine Vorsorgeuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr. Neben der Untersuchung des Sehnerven und der Messung des Augeninnendrucks schließen sich weitere diagnostische Maßnahmen an. Die Gesichtsfelduntersuchung gehört routinemäßig dazu. Zu einer genaueren Beurteilung des Verlaufes gibt es moderne Geräte, die die Nervenfaserdicke am Sehnerven messen können.
Kann man einen Grünen Star heilen?Grundsätzlich heilen kann Ihr Augenarzt den Grünen Star nicht. Durch eine optimale Behandlung wird in den meisten Fällen das Fortschreiten der Krankheit verhindert. Ist eine Therapie mit Augentropfen nicht ausreichend, muss über eine spezielle Laserbehandlung oder eine Operation nachgedacht werden. Nehmen Sie deshalb ihre Termine regelmäßig war und tropfen Sie die Medikamente konsequent, leben Sie gesund und stellen Sie das Rauchen ein.
Vor Jahren habe ich mich am Auge verletzt, seit dem tut es immer wieder weh und tränt, obwohl ich regelmäßig tropfe, die Hornhaut platzt immer wieder auf. Was kann ich tun?Eventuell kann bei Ihnen durch eine Laserbehandlung dauerhaft Abhilfe geschaffen werden. Lassen sie sich von ihrem Augenarzt beraten.
Bei mir wurde eine Makuladegeneration festgestellt. Kommt für mich eine Laserbehandlung in Frage?
Damit Sie ihr Augenarzt beraten kann, ist neben der Augenhintergrundspiegelung eine Farbstoffdarstellung der Netzhautgefäße notwendig. Danach können wir Ihnen erst mitteilen, an welcher Form der Makuladegeneration Sie leiden und wie die weiteren Aussichten sind. Bestimmte "feuchte" Formen der Makuladegeneration sind der photodynamischen Therapie (PDT) - einer speziellen Laserbehandlung - zugänglich.
Was versteht man unter Stabsichtigkeit (Astigmatismus)?Zusätzlich zur Kurzsichtigkeit oder Übersichtigkeit besteht häufig ein sog. Astigmatismus, auch Stabsichtigkeit genannt. Ein Astigmatismus entsteht durch eine ungleichmäßige Krümmung der Hornhautoberfläche. Die normale Hornhaut ist wie die Linse einer Photokamera halbkugelförmig. Daher werden sowohl senkrechte als auch waagerechte Linien scharf abgebildet. Eine punktförmige Lichtquelle, z.B. eine Straßenlaterne, wird auch als heller Punkt abgebildet. Ist die Hornhaut nun nicht halbkugelförmig, sondern eher elliptisch geformt, wird das Bild verzerrt. Ein Punkt wird beispielsweise nicht als Punkt, sondern als kleiner Strich abgebildet.
Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?Bei einem kurzsichtigen Auge sind die einzelnen Teile des Auges nicht exakt aufeinander abgestimmt. Die Brechkraft der Hornhaut ist zu hoch, die Lichtstrahlen werden bereits vor der Netzhaut gebündelt, auf der Netzhaut entsteht also nur ein unscharfes, verwaschenes Bild. Dies ist in der Abbildung dargestellt. Die von einem entfernten Gegenstand, z.B. einer Straßenlaterne, ausgehenden Lichtstrahlen treffen sich vor der Netzhaut, der Brennpunkt des Auges liegt weit vor der Netzhaut. Die Laterne wird daher unscharf, verschwommen, gesehen. Andererseits kann der Kurzsichtige in geringer Entfernung einwandfrei scharf sehen, da die von nahen Objekten ausgehenden Lichtstrahlen auf der Netzhaut gebündelt werden.
Ich bin kurzsichtig und möchte gerne ohne Brille auskommen, Kontaktlinsen vertrage ich nicht.
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Mit zunehmendem Alter läßt bei jedem Menschen die Fähigkeit der Augenlinse nach, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen. Zu Beginn hilft es noch, die Zeitung weiter weg zu halten, später braucht jeder normalsichtige Mensch im Alter (ab ca. 45 Jahre) eine Lesebrille für die Nähe.
Diese Zusammenhänge sind gerade für kurzsichtige Menschen sehr wichtig. Wer z.B. gering kurzsichtig ist (ca. -2 bis -3 Dioptrien) braucht immer eine Brille, um in der Ferne scharf zu sehen. Im Alter ist diese Brille ebenfalls erforderlich. Zum Lesen kann diese Brille jedoch einfach abgenommen werden, der Betreffende kann dann ohne Brille lesen. Die geringe Kurzsichtigkeit ermöglicht also im Alter das Lesen ohne Brille, für die Ferne (d.h. zum Autofahren, Fernsehen, etc.) muß jedoch immer eine Brille getragen werden.
Wird jetzt die bestehende Kurzsichtigkeit durch eine Operation ausgeglichen, kann ohne Brille in der Ferne scharf gesehen werden. Mit zunehmendem Alter tritt jedoch wie bei jedem anderen Menschen die Alterssichtigkeit auf, eine Lesebrille wird erforderlich.
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Bei einem übersichtigen bzw. weitsichtigen Auge ist die Brechkraft der Hornhaut bzw. des Auges zu gering, oder das Auge ist zu kurz. Die Lichtstrahlen werden daher erst hinter der Netzhaut gebündelt, auf der Netzhaut entsteht nur ein unscharfes Bild der Umwelt.
Anders als beim kurzsichtigen Auge kann die Weitsichtigkeit bis zu einem gewissen Alter durch die Augenlinse ausgeglichen werden. Die Augenlinse kann sich verformen und dadurch ihre Brechkraft erhöhen, was die zu geringe Brechkraft des übersichtigen Auges beim Blick in die Ferne ausgleicht. Übersichtige Menschen sehen daher bis ins Alter in der Ferne meist gut. Nur bei sehr starker Übersichtigkeit muß bereits in der Jugend eine Brille getragen werden. Andererseits kommt es bei Übersichtigen früher zu einem Nachlassen der Lesefähigkeit. Zum Lesen muß sich nämlich die Augenlinse ebenfalls verformen (siehe "Alterssichtigkeit").
Beim Übersichtigen wird ein Teil dieser Verformungsfähigkeit bereits beim Blick in die Ferne benötigt. Zum Lesen steht daher nur ein geringerer Teil zur Verfügung. Da mit zunehmendem Alter die Verformungsfähigkeit der Augenlinse nachläßt, benötigen Übersichtige früher eine Lesebrille als Normalsichtige. Im hohen Alter wird dann zusätzlich eine Brille für die Ferne erforderlich, da die Verformungsfähigkeit der Augenlinse so stark nachgelassen hat, daß auch kein scharfes Bild für die Ferne mehr erzeugt werden kann.
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Das menschliche Sehen entwickelt sich erst vollständig in den ersten Lebensmonaten. Ein gelegentliches Schielen in den ersten drei Lebensmonaten ist normal. Ein Schielen nach dem 3. Lebensmonat sollte auf jeden Fall durch einen Augenarzt abgeklärt werden. Generell ist eine augenärztliche Untersuchung in jedem Lebensalter möglich.
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Die Entwicklung der Sehschärfe beim Menschen gilt mit dem sechsten
Lebensjahr als abgeschlossen. Wurde in der Kindheit nicht erkannt, dass ein
Auge schlechter sieht, ist dieses Defizit später nicht mehr zu beheben. Es
besteht eine sogenannte funktionelle Sehschwäche oder Amblyopie. Ihr Auge
kann organisch völlig gesund angelegt sein, hat aber das Sehen nicht
vollwertig gelernt, da es vom zweiten Auge "unterdrückt" wurde, um lästiges
Doppeltsehen zu vermeiden.
Das heißt, die normale Beziehung zwischen den Netzhäuten beider Augen und die
Verschmelzung beider Seheindrücke zu einem gemeinsamen Bild im Gehirn sind
gestört. Die Schiel- Schwachsichtigkeit entsteht auf dem Auge, das beim
Kleinkind vom beidäugigen Sehen ständig benachteiligt ist.
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Nein, während Sie in der Disco ein ungebündeltes Laserlicht betrachten,
handelt es sich in der Augenheilkunde um punktförmige applizierte hohe
Energien.
Der Name Laser ist die englische Kurzform für Light amplification by
simulated emmission of radiation. Lasergeräte erzeugen Lichtstrahlen extrem
hoher Intensität. Je nach Wellenlänge reicht das Wirkungsspektrum der
medizinischen Laserstrahlen von schneidenden bis zu erwärmenden
Eigenschaften. Spezielle Laser werden bei verschiedenen Operation wie z.B.
beim grünen Star, bei Netzhautoperationen oder bei der Behandlung von
Fehlsichtigkeiten angewendet.
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Bei der Korrektur höherer Fehlsichtigkeiten werden die Dioptrienwerte unter
anderem von dem sogenannten Hornhautscheitelabstand beeinflußt. Der Hornhautscheitelabstand ist ein Maß für den Abstand zwischen der Hornhautvorderfläche und der Rückfläche der
Korrekturlinse. Er beeinflußt die optische Wirkung einer korrigierenden
Linse.
Die Korrekturwerte für Kurzsichtige sind mit der Brille stärker als mit
einer Kontaktlinse. Für Weitsichtige gilt, dass die Kontaktlinsen höhere
Dioptrienwerte benötigen als Brillenlinsen.
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Mit Einschränkung besteht die Möglichkeit, dass sich geringe Sehfehler im
Bereich der Weitsichtigkeit bei Kindern noch "zurechtwachsen". In der
Kindheit wächst auch die Länge des Auges genau wie die Körpergröße.
Bei weitsichtigen Patienten ist die Achsenlänge häufig zu kurz. Hier kann es bis
zur Pubertät zu einer gewissen Abnahme des Sehfehlers kommen.
Eine Hornhautverkrümmung bleibt eher als Fehlsichtigkeit bestehen.
Liegt bei
Kindern schon eine Kurzsichtigkeit vor, muß noch mit einem weiteren Anstieg
der Brillenwerte gerechnet werden.
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Eine ausreichende Beleuchtung ist die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre
Tätigkeit ohne eine erhöhte Belastung Ihrer Augen ausführen können.
Geringfügige Sehfehler machen sich um so eher bemerkbar, je ungünstiger der
Arbeitsplatz ausgestattet ist. Eine gute, blendfreie Beleuchtung ist neben
einer stressfreien Körperhaltung und einem optimalen Arbeitsabstand ein
wesentlicher Faktor, damit sich Ihre Augen auch nach einem langen Arbeitstag
noch wohl fühlen.
Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder auch die Alterssichtigkeit können durch schlechte Beleuchtung allerdings nicht entstehen, wie man früher dachte.
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Im Gegenteil, liegt ein Sehfehler vor, so ist es wichtig, diesen genau von Ihrem Augenarzt oder Optiker bestimmen zu lassen. Nur eine exakte Brille schafft Ihren Augen dauerhafte Entlastung und trägt somit zu Ihrem Wohlbefinden bei.
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Kontaktlinsen gehören seit über 50 Jahren zu einer etablierten Möglichkeit,
Sehfehler zu korrigieren. Auch hier gilt, dass eine exakte Anpassung und der
gute Sitz entscheidend für ihre Verträglichkeit sind.
Die Kontaktlinsenanpassung sollten Sie immer bei einem spezialisierten
Augenarzt oder Optiker vornehmen lassen. Mit seinen Erfahrungen kann dieser
Ihre Hornhautoberfläche zunächst genau vermessen und anschließend die
richtigen Linsen für Sie auswählen. Sitzen Kontaktlinsen nicht optimal, kommt
es früher oder später zu Reizzuständen, die bis zu einer Unverträglichkeit
führen können.
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Im Laufe des Lebens nimmt die Absonderung unserer Tränenflüssigkeit durch
die Tränendrüsen natürlicher Weise ab. Sandgefühl und trockene Augen treten
häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Eine Ursache dafür ist z.B. die Hormonumstellung in den Wechseljahren.
Hier helfen Tränenersatzmittel unterschiedlicher Zusammensetzung. Vor der
Anwendung künstlicher Tränen sollten Sie bei Ihrem Augenarzt immer eine
schwerwiegende organische Erkrankung ausschließen lassen.
Wir beraten Sie gern.
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Bei der Arbeit am Computer ist darauf zu achten, dass ihr Arbeitsplatz mit
einer ausreichenden, blendfreien Beleuchtung ausgestatte ist. Wählen Sie
einen sogenannten ergonomischen Arbeitsabstand, der Ihnen neben einer
entspannten Körperhaltung auch eine optimale Distanz zwischen Bildschirm
und Augen ermöglicht.
Natürlich sollte Ihr Monitor auch über ein gutes Auflösungsvermögen
verfügen und eine hohe "Bildwiederholrate" unterstützen. 75-100 Hz ermöglichen längeres, unangestrenges Arbeiten am PC.
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Aktuelles:
Gemeinschaftspraxis/Augentagesklinik sucht zum April 2013:
- Fachärztin/Facharzt für Augenheilkunde
- eine Weiterbildungsstelle zur medizinischen Fachangestellten
- und eine examinierte Arzthelferin
Öffnungszeiten:
Unsere Praxis ist zu folgenden Zeiten und zusätzlich nach Vereinbarung für Sie
geöffnet:
| vormittags | nachmittags | |
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| Montags | 08:00 - 12:00 Uhr | 14:30 - 17:00 Uhr |
| Dienstags | 08:00 - 12:00 Uhr | 14:30 - 17:00 Uhr |
| Mittwochs | 08:00 - 12:00 Uhr | - |
| Donnerstags | 08:00 - 12:00 Uhr | 14:30 - 17:00 Uhr |
| Freitags | 08:00 - 12:00 Uhr | 14:30 - 16:00 Uhr |
Um vorherige telefonische Anmeldung unter Tel.: 02331- 484 665 -0 wird gebeten.